Depression- Was tun? (Buch auf Abbild derzeit in Produktion und bald wieder erhältlich)

Geposted von Ursula Madella-Mella am

Wen trifft überhaupt eine Depression?

Manchmal wissen weder Betroffene noch die Menschen aus deren Umfeld, dass sie an einer Depression leiden. Dies passiert vor allem bei Kindern, Jugendlichen in der Pubertätszeit, Mütter im Wochenbett, Menschen in den Wechseljahren und oft auch bei älteren Menschen. Aber ebenso maßen sich vereinzelte Menschen an, einen anderen Mitmenschen als Depressiv abzustempeln, der vorübergehend eigentlich „nur“ traurig oder niedergeschlagen ist, selbst wenn es sich dabei nicht um eine Depression handelt.

Depression kann jeden treffen, auch dich und mich. Sie macht weder vor Alter noch vor einem bestimmten Gesellschaftsstatus halt. Sie schleicht sich leise an, manchmal langsam und bleibt oft über einen langen Zeitraum.

Was die wenigsten der Betroffenen wissen ist, dass sie wieder geht, oft genauso, wie sie gekommen ist, leise, langsam und vielleicht sogar für immer. Definitiv kann man sagen, dass, mit wenigen Ausnahmen, Heilungschancen für Depression bestehen.

 

Wann spricht man denn von einer Depression?

Wenn man davon spricht dann nur mit vorgehaltener Hand, denn Depression ist in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema, so ähnlich, wie der Tod in unseren Kulturkreisen noch ein Tabuthema ist, dabei gehören beide zum Leben.

Das erschreckende an einer Depression ist, dass damit viel Leid verbunden ist und der Tod ihr sehr nahe zu stehen scheint, und dann wird es für den Menschen gefährlich.

Depression ist als Krankheit tituliert und beschreibt einen Geisteszustand der über die Grenze der normalen Traurigkeit hinausgeht. Allein durch die Titulierung „Krankheit“ trennt es den Betroffenen von der anscheinend normalen Gesellschaft- den Gesunden, den immer Glücklichen oder zumindest den zufriedenen Menschen. Instinktiv spricht der Betroffene nicht darüber, denn wer fühlt sich schon gerne getrennt von Anderen? Gehört es doch zum Grundbedürfnis des Menschen, sich einer Gruppe zugehörig zu fühlen. In unserer Kultur sind das Familie, Freunde, Vereine und Berufsgruppen.

Der Betroffene leidet daher heimlich, still und im Verborgenen und wenn es doch ein Umfeld gibt, so wissen diese nicht wie damit umzugehen ist.

Was kann eine Depression auslösen?

Abgesehen von Hormonell ausgelöster Depression, wie z.B. Pubertät, Mütter im Wochenbett, Wechseljahre, was meist mit einem eigenen Veränderungsprozess seiner Selbst einher geht, wird jede Art von Depression nach dieser bestimmten Zeit wieder verschwindet, aber nur,  wenn der Wandlungsprozess und einhergehend der Selbstfindungsprozess durchlaufen wird, uneingeschränkt von Dogmen der Gesellschaft und Erziehungsberechtigten.

 

Es gibt noch andere Auslöser von Depression, die auch passieren können, manchmal von einem Moment auf den Nächsten, genannt die Schicksalhaften und Lebensverändernde Umstände, wie z.B. der Verlust von geliebten Menschen, Arbeitsplatzverlust, dazu gehört auch oft die Pension, wie auch der Wunsch nach Berufsveränderung, aber ebenso kann Krankheit und die damit verbundene Veränderung von Körper und Lebensqualität eine Depression hervorrufen. Alles Gründe, bei denen der Mensch Traurigkeit und Niedergeschlagenheit empfinden darf, sofern es nicht zu lange andauert und es zu einem Dauerzustand wird, dann spricht man von Depression.

 

Oft werden Depressionen ausgelöst durch nur vorübergehende Lebensumstände wie Stress und Überforderung, dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich dabei beim Arbeitsplatz oder im Familiären Bereich handelt. Auch diese Depression ist meist vorübergehend, denn entweder löst der Betroffene den Lebensumstand der ihm schadet, in dem er sich eine Lösung sucht mit dem es ihm wieder bessergeht, oder aber, der Lebensumstand löst sich vom Betroffenen, und zwingt ihm eine Lösung auf.

Geradezu simpel erscheinen die weiteren möglichen Auslöser von Depressionen, die von unseren Lebensgewohnheiten ausgehen: Z.B. was unsere Essgewohnheiten und Schlafgewohnheiten betreffen, wie viel wir uns bewegen, wie oft wir uns in der Natur aufhalten, wieviel Sonne wir auf unserer Haut spüren und welche Substanzen wir und zuführen.

Grundsätzlich ist zu erkennen, dass Depression immer als Begleiterscheinung von Veränderung auftritt. Aber wie das? Veränderung ist Leben und Leben ist Veränderung. Der Mensch allerdings scheint sich mit Veränderungen schwer zu tun.

Wie erkenne ich eine Depression?

Typische Merkmale einer Depression sind über den Normalwert hinausragende Symptome, wie z.B.:

*starke emotionale Schwankungen

*Verlust der Fähigkeit sich auszudrücken und zu kommunizieren

*Erschöpfung und Energiemangel bis hin zu Schlafstörungen

*Übermäßiger Pessimismus

*Unüberwindbare Traurigkeit mit geweinten und nicht geweinten Tränen

*Frust und Verbitterung bis hin zu tiefer Verachtung anderer und sich selbst

*Das Gefühl von Machtlosigkeit und Hilflosigkeit

 *Das Fühlen einer inneren Leere bis hin zum Verlust des Fühlens an sich

*Rückzug und damit Isolation und Einsamkeit

*Negative Gedanken, die man als Wahrheit anerkennt und zu Glauben beginnt

*Abnormes Essverhalten von Hungern bis hin zu Völlerei

*Übermäßiger und regelmäßiger Alkohol und Drogenkonsum  


Was heißt Depression?


Übersetzt heißt Depression nichts anderes als „Zusammen gedrückt, Unterdrückt“


Darüber kann man nun Rätseln, Philosophieren oder irgendwelche Mutmaßungen aufstellen, aber im Endeffekt kann das jeder nur selbst für sich beantworten, ob er denn schon so bewusst ist und er sein schlummerndes Unbewusstsein erkannt hat.


Jeder kann nur für sich selbst herausfinden, ob er denn Altes vollkommen losgelassen hat, die Vergangenheit hinter sich gelassen hat und im Hier und Jetzt lebt, ob er noch in alten Erziehungsmuster gefangen ist, ob er noch an etwas klebt und haftet oder ob er bereits frei ist.


Jeder kann für sich selbst prüfen, ob er Personen, Situationen, Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, oder schlicht weg gesagt sein Ego schon losgelassen hat oder noch in alten Strukturen eingepresst ist.


Wo nun ist die Lösung?


 

Immer in dir!

 

Dein Bewusstsein ist der Schlüssel zur Lösung vom Ego!

 

Wenn du die Struktur deines Egos erkannt hast, dann hast du auch die Struktur deiner Depression erkannt, wenn du dir dessen bewusstgeworden bist, dann kannst du beobachten wie die Depression verblasst.


Hol dir Hilfe, oder besser gesagt werde aktiv.


Es gibt soviele Möglichkeiten: Arzt, Klinik, Therapien, Literatur, Internet, Workshops...


Wenn du nicht weißt wer, was, wo, wie...geh einfach los, Schritt für Schritt, denn jeder führt dich zur Heilung.


Nur Stillstand ist keine Option.Und damit meine ich wirklich jeden Stillstand.Tu etwas und Umdenken ist angesagt, damit beginnt alles-vorallem Heilung!

©Ursula Madella-Mella

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In diesem Sinne wünsche ich euch gute Sterne und nicht zu vergessen: Sauber bleiben!

©Ursula Madella-Mella


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